DRK Presseinformationen https://www.drk-salzwedel.de de DRK Thu, 10 Jun 2021 17:30:32 +0200 Thu, 10 Jun 2021 17:30:32 +0200 TYPO3 EXT:news news-179 Sun, 09 May 2021 14:49:00 +0200 Neue Multifunktionsjacken: Notfallseelsorger des Altmarkkreises Salzwedel künftig wetterfest zu den Einsätzen https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/https//wwwvolksstimmede/lokal/gardelegen/neue-multifunktionsjacken-notfallseelsorger-des-altmarkkreises-salzwedel-kunftig-wetterfest-zu-den-einsatzen-3168242.html Neue Multifunktionsjacken: Notfallseelsorger des Altmarkkreises Salzwedel künftig wetterfest zu den Einsätzen
Dank Sponsoren konnten die 14 Notfallseelsorger des Altmarkkreises Salzwedel mit Multifunktionsjacken ausgestattet werden. Ehrenamtliche Helfer, die sie unterstützen, sind jederzeit willkommen.

Sie sind 365 Tage im Jahr an 24 Stunden einsatzbereit. Wenn Schicksalsschläge und traurige Nachrichten die bisherige Welt anderer Menschen wie ein Kartenhaus zusammenbrechen lassen, leisten sie die „Erste Hilfe für die Seele“ – die 14 Notfallseelsorger im Altmarkkreis Salzwedel. Nun sind sie dank größerer Spenden von der Sparkasse Altmark West und der Reutter-Apotheke Gardelegen sowie kleinerer Gaben zahlreicher Unterstützer auch bei Wind und Wetter geschützt und als Seelsorger zu erkennen. Die Frauen und Männer wurden mit neuen Dienstjacken ausgerüstet. Diese Multifunktionsjacken, die auch als Westen tragbar sind, kosten 220 Euro pro Stück.

Erste Hilfe für die Seele

Überreicht wurden sie von Sven Knoche, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Salzwedel. Das DRK, der Altmarkkreis und der Kirchenkreis Salzwedel sind seit 2005 Träger der Organisation, die weitere ehrenamtliche Helfer sucht. Es ist aber nicht leicht, Menschen zu finden, die sich zum Notfallseelsorger ausbilden lassen wollen, weiß Olaf Sturm aus Berge, der seit zehn Jahren zum Team gehört. Das liege an der Aufgabe an sich, da es immer um Tod und Trauer gehe. Zudem müssten die Ehrenamtlichen Empathie für ihre Mitmenschen haben, um sich in sie und in die Situation hineinversetzen zu können. Auch die Notfallseelsorger selbst werden mit dem Erlebten nicht allein gelassen. In monatlichen Treffen in Salzwedel werden die Einsätze mit Unterstützung der Supervisorin Rosi Bahn besprochen.

Wer Interesse hat, sich als Notfallseelsorger ausbilden zu lassen – die Ausbildung dauert 60 Stunden, findet in Halle und meistens an den Wochenenden statt –, kann sich beim DRK in Salzwedel unter der Telefonnummer 03901/8610 melden. Das gilt auch für Menschen, die die ehrenamtliche Arbeit finanziell unterstützen möchten. Da auch Kindern betreut werden, haben die Notfallseelsorger beispielsweise kleine Helfer wie Trostteddys im Gepäck, die auch finanziert werden müssen.

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news-177 Wed, 14 Apr 2021 21:03:00 +0200 Neunsitzer zum DRK- Fahrzeug umgebaut https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/neunsitzer-zum-drk-fahrzeug-umgebaut.html Transporter kann mit finanzieller Unterstützung aus Klötze vielfältig eingesetzt wetden

Klötze - Mit Blaulicht auf demDach und Funkgeräten im Innenraum ist der große Transporter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) jetzt für künftige Einsätze ausgerüstet. Stationiert ist das Fahrzeug in Salzwedel, könnte aber auf Straßen in ganz Sachsen-Anhalt unterwegs sein. Es wird unter anderem für den Katastrophenschutz eingesetzt, wusste Michael Seeger von der DRK-Bereitschaft zu berichten, als er das Fahrzeug in Klötze kurz vorstellte. Der Umbau zum DRK-Mannschaftstransportwagen wurde durch eine Spende des Computergeschäftes Harlem aus der Purnitzstadt unterstützt, das 1400 Euro zur Verfügung stellte. Nun fand eine Übergabe
statt, bei der das große Auto, das Platz für neun Leute bietet, präsentiert wurde. Mitfahren könnte in Zukunft beispielsweise auch der Nachwuchs der großen Rettungsschwimmer-Gruppe, sagte Seeger. „Wenn wir wieder können, fahren wir mit den Kindern los“, blickte er voraus. Praktisch ist auch die neue Anhängerkupplung. So kann das große Boot der Lebensretter mit dem Transporter gezogen werden. Das Blaulicht mit Sondersignal  wurde gebraucht gekauft und auf das Dach gesetrzt. „Das verwenden wir nur, wenn Leib und Leben in Gefahr ist“, sagte Seeger. Ganz neu ist das Auto nicht, wie es hieß. Es sei schon gut zehn Jahre alt und löste nun ein Fahrzeug ab, das bereits 25 Jahre auf der Straße war. Sven Knoche, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Salzwedel, bedankte sich für die Spende bei Frank Harbich und Michael Lemke von Harlem. Es sei ihnen wichtig, etwas für den Nachwuchs zu tun, denn der werde für die Zukunft gebraucht und sei nicht immer leicht zu gewinnen, begründete Michael Lemke die Unterstützung seiner Firma. 

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news-178 Wed, 14 Apr 2021 08:49:00 +0200 Lebensretter nach 60 Stunden https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/lebensretter-nach-60-stunden-drk-salzwedel-begruesst-neun-neue-sanitaeter-in-seinen-reihen.html DRK Salzwedel begrüßt neun neue Sanitäter in seinen Reihen

Salzwedel: Nach zweimonatiger Ausbildungszeit konnte Michael Seeger, Ausbildungsleiter beim DRK Salzwedel, neun neuen Sanitätern zur bestandenen Abschlussprüfung gratulieren. Der Lehrgang für die Teilnehmer vom DRK und freiwilligen Feuerwehren aus dem Altmarkkreis Salzwedel hatte aufgrund eines durchdachten Hygienekonzeptes stattfinden können. Die Ausbildung dauerte insgesamt 60 Unterrichtsstunden. Dabei ging es um alle relevanten medizinischen, rechtlichen und fachlichen Themeninhalte, um unter anderem bei Großschadenslagen oder auch bei Absicherung von Veranstaltungen qualifiziert helfen zu können. Die Sanitätsausbildung beinhaltet neben dem theoretischen Teil intensive Übungseinheiten, um die Hilfsmaßnahmen jederzeit sicher anwenden zu können. "Kleinere und größere praktische Übungen rundeten die Fachausbildungen ab. Das gibt den Helfern die notwendige Handlungssicherheit im Einsatz", ergänzt Prüfer Andrè Lammek.

Die Sanitätsausbildung des DRK richtet sich nicht nur an Interessenten aus den Reihen der Feuerwehr, des technischen Hilfswerks (THW) oder anderer Hilfsorganisationen, sondern auch an Privatpersonen.

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news-176 Wed, 03 Mar 2021 09:58:00 +0100 Plötzlich ist alles anders - Spende für Team der Notfallseelsorge https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/https//wwwaz-onlinede/altmark/gardelegen/notfallseelsorger-betreuen-hinterbliebene-im-altmarkkreis-90225294html.html Die Notfallseelsorger im Altmarkkreis Salzwedel sind 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag einsatzbereit. Es gibt 14 ehrenamtliche Notfallseelsorger.


Ina Tschakyrow, AZ
Gardelegen – „Wir kommen in einer Situation, in der nichts mehr ist, wie es vorher war“, erzählt Olaf Sturm, „es geht immer um Sterben, um den Tod und Trauer“, sagt er. Olaf Sturm ist seit zehn Jahren Notfallseelsorger, einige Jahre davon in Nürnberg und nun im Altmarkkreis Salzwedel. Es gibt im Altmarkkreis 14 ehrenamtliche Notfallseelsorger, die 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag einsatzbereit sind. Das wird über einen Dienstplan geregelt, denn die Ehrenamtlichen sind in ihrer Freizeit Notfallseelsorger. Unter ihnen sind Außendienstmitarbeiter, Rettungssanitäter, Rentner, Pfarrer und sozial Engagierte, zählt Olaf Sturm auf. Sie sind zwischen 30 und 67 Jahre alt. Olaf Sturm hat als Notfallseelsorger angefangen, „weil kein Mensch es verdient hat, in solch einer Situation allein zu sein“. Die Notfallseelsorger sind für Angehörige nach einem Todesfall da.

Die Ehrenamtlichen werden über die Leitstelle informiert, von Notfallsanitätern, von der Polizei, von der Feuerwehr und auch von Mitarbeitern des Rettungsdienstes zu Einsätzen gerufen. Für die Angehörigen ist „von einer auf die nächste Sekunde nichts mehr so, wie es war“, erzählt Olaf Sturm. Als Notfallseelsorger wird er bei plötzlichen Kindstoden, bei Verkehrsunfällen, bei erfolglosen Reanimationen im häuslichen Bereich und bei Gewalteinwirkungen gerufen. Im vergangenen Jahr halfen die Notfallseelsorger auch bei der Evakuierung in Salzwedel, als eine Bombe entschärft wurde. Bei Todesfällen überbringt die Polizei die Todesnachricht, der Notfallseelsorger ist mehrere Stunden vor Ort, um für die Hinterbliebenen da zu sein. Die Familienangehörigen der Hinterbliebenen werden informiert, damit nach der Notfallseelsorge auch jemand da ist. „Wir bleiben so lange, bis jemand aus der Familie vor Ort ist“, erzählt Olaf Sturm. Die Notfallseelsorger vermitteln auch an andere Stellen weiter, zum Beispiel an Vereine, die sich mit Trauerarbeit befassen. Manchmal sind auch kleine Kinder unter den Hinterbliebenen. Für sie gibt es kleine Teddys oder Malbücher. Wenn ein Kind malt, lasse sich dessen psychischer Zustand einschätzen, so Olaf Sturm. Monatlich finden Treffen der Notfallseelsorger statt, sogenannte Supervisionen. Dabei werden unter den Ehrenamtlichen intern die Einsätze besprochen, um einen Abschluss für sie zu bekommen.

Hinterbliebene sind dankbar

Die Notfallseelsorge ist ein freiwilliges Angebot. Die Hinterbliebenen sind „sehr dankbar dafür, dass es uns gibt“, sagt Olaf Sturm, aber nur wenn auch die Struktur funktioniere. „Wir suchen noch Nachwuchs“. Es sei aber nicht leicht, Menschen zu finden, die sich zum Notfallseelsorger ausbilden lassen wollen. Das liege an der Aufgabe an sich, da es um Tod und Trauer gehe. Zudem müssen die Ehrenamtlichen Empathie für ihre Mitmenschen haben, um sich in sie und die Situation hineinversetzen zu können. Wer Interesse hat, sich als Notfallseelsorger ausbilden zu lassen – die Ausbildung dauert 60 Stunden, findet in Halle und meistens an den Wochenenden statt –, kann sich beim Deutschen Roten Kreuz in Salzwedel unter der Telefonnummer (0 39 01) 86 10 melden, so Olaf Sturm. Träger für die Notfallseelsorge im Altmarkkreis Salzwedel sind das Deutsche Rote Kreuz, der Altmarkkreis Salzwedel und der Kirchenkreis Salzwedel.

2019 gab es 32 Einsätze für die Notfallseelsorger, im vergangenen Jahr etwa 40. Insgesamt gebe es eine Steigerung, weil die Notfallseelsorge präsenter wird. Wie zum Beispiel bei den jüngeren Polizisten, die sich bereits in ihrer Ausbildung mit dem Thema Notfallseelsorge beschäftigen, erklärt Olaf Sturm.

Spende für Einsatzjacken

Gestern erhielt die Notfallseelsorge von Maik Ruchotzki, seit 2010 Leiter der Reutter-Apotheke in Gardelegen, eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Von dem Geld sollen unter anderem Jacken für die Einsätze der Notfallseelsorger finanziert werden. Die Arbeit der Ehrenamtlichen sei wichtig, deswegen muss entsprechendes Kapital zur Verfügung stehen, sagte Maik Ruchotzki. Es gebe selten öffentliche Anerkennung für die Arbeit der Notfallseelsorger. „Sie haben viel Mut“, so der Apothekenleiter weiter, der schon mehrfach für die Notfallseelsorge gespendet hat. Wer die Ehrenamtlichen unterstützen möchte, erhält Informationen über die Internetseite des Deutschen Roten Kreuzes.

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news-175 Tue, 05 Jan 2021 09:04:00 +0100 Großer Andrang zur ersten Blutspende im neuen Jahr https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/grosser-andrang-zur-ersten-blutspende-im-neuen-jahr.html Salzwedel - Corona konnte die erste Blutspende in diesem Jahr am Dienstag in der Comeniusschule in Salzwedel nicht bremsen. Der andrang war groß - zur Freude der ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter des Deutschen roten Kreuzes (DRK). Gudrun Mau, Leiterin der Freiwilligen vom DRK in Salzwedel, kümmert sich mit ihrem Team um die Organisation, die Versorgung und Aufnahme der Lebenssaft-Spender. Sie wundert es nicht, dass trotz der Corona-Pandemie die Altmärker fleißig zum "anzapfen" gehen. Es kommen viel mehr Menschen. "Ich denke, das liegt daran, dass die Leute mehr zu Hause sind", erklärt sie im Gespräch mir der AZ. Rund 80 Spender waren für Dienstag eingeplant. Es war der erste vonv 44 Einsätzen - in Salzwedel, Pretzier, Kuhfelde, Diesdorf, Wallstawe und Gadelegen - die das siebenköpfige Team ansteuern wird. "Wir machen das bereits einige Jahre zusammen und es macht immer noch Spass" kommentierte Gudrun Mau.

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