DRK Presseinformationen https://www.drk-salzwedel.de de DRK Thu, 04 Mar 2021 23:09:12 +0100 Thu, 04 Mar 2021 23:09:12 +0100 TYPO3 EXT:news news-176 Wed, 03 Mar 2021 09:58:00 +0100 Plötzlich ist alles anders - Spende für Team der Notfallseelsorge https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/https//wwwaz-onlinede/altmark/gardelegen/notfallseelsorger-betreuen-hinterbliebene-im-altmarkkreis-90225294html.html Die Notfallseelsorger im Altmarkkreis Salzwedel sind 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag einsatzbereit. Es gibt 14 ehrenamtliche Notfallseelsorger.


Ina Tschakyrow, AZ
Gardelegen – „Wir kommen in einer Situation, in der nichts mehr ist, wie es vorher war“, erzählt Olaf Sturm, „es geht immer um Sterben, um den Tod und Trauer“, sagt er. Olaf Sturm ist seit zehn Jahren Notfallseelsorger, einige Jahre davon in Nürnberg und nun im Altmarkkreis Salzwedel. Es gibt im Altmarkkreis 14 ehrenamtliche Notfallseelsorger, die 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag einsatzbereit sind. Das wird über einen Dienstplan geregelt, denn die Ehrenamtlichen sind in ihrer Freizeit Notfallseelsorger. Unter ihnen sind Außendienstmitarbeiter, Rettungssanitäter, Rentner, Pfarrer und sozial Engagierte, zählt Olaf Sturm auf. Sie sind zwischen 30 und 67 Jahre alt. Olaf Sturm hat als Notfallseelsorger angefangen, „weil kein Mensch es verdient hat, in solch einer Situation allein zu sein“. Die Notfallseelsorger sind für Angehörige nach einem Todesfall da.

Die Ehrenamtlichen werden über die Leitstelle informiert, von Notfallsanitätern, von der Polizei, von der Feuerwehr und auch von Mitarbeitern des Rettungsdienstes zu Einsätzen gerufen. Für die Angehörigen ist „von einer auf die nächste Sekunde nichts mehr so, wie es war“, erzählt Olaf Sturm. Als Notfallseelsorger wird er bei plötzlichen Kindstoden, bei Verkehrsunfällen, bei erfolglosen Reanimationen im häuslichen Bereich und bei Gewalteinwirkungen gerufen. Im vergangenen Jahr halfen die Notfallseelsorger auch bei der Evakuierung in Salzwedel, als eine Bombe entschärft wurde. Bei Todesfällen überbringt die Polizei die Todesnachricht, der Notfallseelsorger ist mehrere Stunden vor Ort, um für die Hinterbliebenen da zu sein. Die Familienangehörigen der Hinterbliebenen werden informiert, damit nach der Notfallseelsorge auch jemand da ist. „Wir bleiben so lange, bis jemand aus der Familie vor Ort ist“, erzählt Olaf Sturm. Die Notfallseelsorger vermitteln auch an andere Stellen weiter, zum Beispiel an Vereine, die sich mit Trauerarbeit befassen. Manchmal sind auch kleine Kinder unter den Hinterbliebenen. Für sie gibt es kleine Teddys oder Malbücher. Wenn ein Kind malt, lasse sich dessen psychischer Zustand einschätzen, so Olaf Sturm. Monatlich finden Treffen der Notfallseelsorger statt, sogenannte Supervisionen. Dabei werden unter den Ehrenamtlichen intern die Einsätze besprochen, um einen Abschluss für sie zu bekommen.

Hinterbliebene sind dankbar

Die Notfallseelsorge ist ein freiwilliges Angebot. Die Hinterbliebenen sind „sehr dankbar dafür, dass es uns gibt“, sagt Olaf Sturm, aber nur wenn auch die Struktur funktioniere. „Wir suchen noch Nachwuchs“. Es sei aber nicht leicht, Menschen zu finden, die sich zum Notfallseelsorger ausbilden lassen wollen. Das liege an der Aufgabe an sich, da es um Tod und Trauer gehe. Zudem müssen die Ehrenamtlichen Empathie für ihre Mitmenschen haben, um sich in sie und die Situation hineinversetzen zu können. Wer Interesse hat, sich als Notfallseelsorger ausbilden zu lassen – die Ausbildung dauert 60 Stunden, findet in Halle und meistens an den Wochenenden statt –, kann sich beim Deutschen Roten Kreuz in Salzwedel unter der Telefonnummer (0 39 01) 86 10 melden, so Olaf Sturm. Träger für die Notfallseelsorge im Altmarkkreis Salzwedel sind das Deutsche Rote Kreuz, der Altmarkkreis Salzwedel und der Kirchenkreis Salzwedel.

2019 gab es 32 Einsätze für die Notfallseelsorger, im vergangenen Jahr etwa 40. Insgesamt gebe es eine Steigerung, weil die Notfallseelsorge präsenter wird. Wie zum Beispiel bei den jüngeren Polizisten, die sich bereits in ihrer Ausbildung mit dem Thema Notfallseelsorge beschäftigen, erklärt Olaf Sturm.

Spende für Einsatzjacken

Gestern erhielt die Notfallseelsorge von Maik Ruchotzki, seit 2010 Leiter der Reutter-Apotheke in Gardelegen, eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Von dem Geld sollen unter anderem Jacken für die Einsätze der Notfallseelsorger finanziert werden. Die Arbeit der Ehrenamtlichen sei wichtig, deswegen muss entsprechendes Kapital zur Verfügung stehen, sagte Maik Ruchotzki. Es gebe selten öffentliche Anerkennung für die Arbeit der Notfallseelsorger. „Sie haben viel Mut“, so der Apothekenleiter weiter, der schon mehrfach für die Notfallseelsorge gespendet hat. Wer die Ehrenamtlichen unterstützen möchte, erhält Informationen über die Internetseite des Deutschen Roten Kreuzes.

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news-175 Tue, 05 Jan 2021 09:04:00 +0100 Großer Andrang zur ersten Blutspende im neuen Jahr https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/grosser-andrang-zur-ersten-blutspende-im-neuen-jahr.html Salzwedel - Corona konnte die erste Blutspende in diesem Jahr am Dienstag in der Comeniusschule in Salzwedel nicht bremsen. Der andrang war groß - zur Freude der ehrenamtlichen Helfer und Mitarbeiter des Deutschen roten Kreuzes (DRK). Gudrun Mau, Leiterin der Freiwilligen vom DRK in Salzwedel, kümmert sich mit ihrem Team um die Organisation, die Versorgung und Aufnahme der Lebenssaft-Spender. Sie wundert es nicht, dass trotz der Corona-Pandemie die Altmärker fleißig zum "anzapfen" gehen. Es kommen viel mehr Menschen. "Ich denke, das liegt daran, dass die Leute mehr zu Hause sind", erklärt sie im Gespräch mir der AZ. Rund 80 Spender waren für Dienstag eingeplant. Es war der erste vonv 44 Einsätzen - in Salzwedel, Pretzier, Kuhfelde, Diesdorf, Wallstawe und Gadelegen - die das siebenköpfige Team ansteuern wird. "Wir machen das bereits einige Jahre zusammen und es macht immer noch Spass" kommentierte Gudrun Mau.

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news-174 Wed, 23 Dec 2020 10:56:52 +0100 „Großer Zulauf“, aber „mehr geht immer“ https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/grosser-zulauf-aber-mehr-geht-immer.html Trotz Corona-Krise gingen viele Menschen mehrmals zur Blutspende

 

VON INA TSCHAKYROW 

 

Kalbe —Es waren noch anderthalb Stunden Zeit, um Blut zu spenden, „und wir sind jetzt schon bei 54 Spendern, das ist ganz gut", war Gudrun Mau, Leiterin eines Blutspendeteams des Kreisverbandes Salzwedel vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), überrascht. Geplant waren für den Blutspendetermin in der Astrid-Lindgren-Grundschule 60 Spender. Der Termin am Montagabend war der sechste des DRK in der Mildestadt und in diesem Jahr auch der letzte.
 Die Blutspenden liefen in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie gut. „Mehr geht aber immer", so Gudrun Mau. Und es werde wegen der Corona-Erkrankungen auch mehr Blut benötigt.
  Zu Beginn der Corona-Krise „war der Zulauf sehr groß", erinnert sich die Teamleiterin. Unter den Spendern waren viele Jugendliche. Viele Menschen waren wegen des Lockdowns zu Hause, im Homeoffice oder hatten schulfrei, hatten Zeit und gingen deswegen zur Blutspende, vermutet Gudrun Mau. In Salzwedel kamen sogar zeitweise mehr als 100 Menschen, um Blut zu spenden. Einige mussten mehrere Stunden anstehen.
  Mittlerweile hat sich das wieder relativiert, erzählt Gudrun Mau. Unter den Blutspendern waren in diesem Jahr wieder mehrere Menschen, die schon mehr als 100 Mal beim Aderlass waren. In Kalbe gab am Montagabend jemand seine 125. Blutspende ab.
  Unsicher seien die Blutspender wegen der Corona-Krise nicht, sagt die Teamleiterin. Bei den Spendern wird am Eingang unter anderem die Temperatur gemessen, — ein Corona-Test wird nicht ge­macht, auch beim gespendeten Blut nicht, weil eine Übertragbarkeit des Virus über das Blut nicht erwiesen werden konnte —, die Hände des­infiziert, ein Mund-Nase-Schutz muss die ganze Zeit getragen werden, die wenigen Liegen stehen weit ausei­nander, es wird auf Abstand geachtet und nach der Blutspende gibt es statt eines Büfetts ein Lunchpaket. Hierfür bekam das DRK von Kaufland Weihnachtsschokolade, ' be­dankt sich Gudrun Mau.

 

 

 

 

 

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news-173 Wed, 18 Nov 2020 12:30:00 +0100 Ersthelfer für die Seele https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/ersthelfer-fuer-die-seele.html
15-jähriges Bestehen der Notfallseelsorge im Altmarkkreis Salzwedel / Mitstreiter gesucht


Sie kommen, wenn Menschen Schicksalsschläge zu verkraften haben. Die Notfallseelsorger im Altmarkkreis sind die stillen Helfer Notsituationen. In diesem Monat gibt es das  Kriseninterventionsteam seit 15 Jahren.

Von Elke Weisbach

Salzwedel  Sie kommen dorthin, wo das Leben aus der Spur geraten ist. Die ehrenamtlichen Mitglieder der Notfallseelsorge im Altmarkkreis Salzwedel sind als stille Helfer zur Stelle, wenn mit einem Schlag nichts mehr so ist, wie es vorher war, um beispielsweise Hinterbliebene aufzufangen, deren nahe Angehörige durch Unfälle oder Suizid gestorben sind. Sie in den ersten Stunden aufzufangen in ihrer Trauer, der Trauer eine Struktur zu geben, einfach da zu sein als Fels in der Brandung, das haben sich die Notfallseelsorger zur Aufgabe gemacht. Und sie tun das in diesem Monat seit 15 Jahren. 

Enge Zusammenarbeit mit den Rettungskräften

Das Kriseninterventionsteam entstand am 1. November 2005 in Trägerschaft des Kreisverbandes des DRK Salzwedel, des evangelischen Kirchenkreises Salzwedel und des Altmarkkreises Salzwedel. Die  Teammitglieder werden vom Rettungsdienst, von der Feuerwehr und von der Polizei angefordert, wenn „Erste Hilfe für die Seele“, wie es Superintendent Matthias Heinrich vor fünf Jahren zum zehnjährigen Bestehen ausdrückte, gefordert sei. Das kann beispielsweise der Beistand nach dem Überbringen von Todesnachrichten nach Unfällen oder Suizid, Einsätze bei plötzlichem Kindstod, erfolgloser Reanimation im häuslichen Bereich, nach Gewaltverbrechen oder bei Evakuierungen sein.
Aktuell engagieren sich im Altmarkkreis 15 Frauen und Männer aus allen Bereichen unter der Leitung von Pfarrer Silvio Scholz aus Dähre, der Kalbenserin Lena Lammek vom DRK und Hans Thiele vom Altmarkkreis in der Notfallseelsorge. Einer von ihnen ist Olaf Sturm aus Berge, der mit der Volksstimme über die wichtige Arbeit der stillen Helfer an der Seite der Rettungskräfte sprach. Wie er sagte, sei einer vom Team immer 24 Stunden erreichbar, sozusagen im Dienst. Es gebe zirka 30 Einsätze im Jahr.
Zur Verstärkung des Teams werden weitere Mitstreiter gesucht, die mindestens 25 Jahre alt sein sollten. Denn wichtig bei der Arbeit mit trauernden oder verängstigten Menschen sei Empathie. Man müsse sich in die Situation des anderen hineinversetzen können, so Sturm. Eine gründliche Ausbildung bildet die Grundlage für den professionellen Dienst der Ehrenamtlichen. Sie werden auf konkrete Einsätze bei Großschadenslagen, Unfällen oder auch Suizid vorbereitet. Ein Schwerpunkt ist dabei das Betreuen von Kindern in dramatischen Lagen. Dazu kommen monatliche Treffen zur Supervision. Denn es ist wichtig, so Sturm, sich auszutauschen und Erlebtes aufzuarbeiten, „um uns selber zu schützen“.

Wer Interesse an diesem Ehrenamt hat und sich vorstellen kann, für andere in Notsituationen da zu sein, kann sich beim DRK-Kreisverband Salzwedel unter der Telefonnummer 03901/86 10 melden.

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news-171 Thu, 12 Nov 2020 13:42:48 +0100 Retter erhalten Gütesiegel https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/retter-erhalten-guetesiegel.html Im Notfall beim DRK in Guten Händen / Knoche: „Jetzt haben wir es schriftlich“

Von Holger Benecke (AZ 12.11.2020)

Salzwedel – „Jetzt haben wir es schriftlich, dass wir gut sind“, freut sich Sven Knoche, Vorstandsvorsitzender des DRK- Kreisverbandes Salzwedel. Denn heute, am Welt- Qualitätstag, haben die Salzwedeler zusammen mit sechs anderen DRK- Kreisverbänden das offizielle Zertifikat bekommen. Die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) aus Frankfurt / Main hatte seine Leipziger Mitarbeiter nach Salzwedel geschickt. Diese haben neben dem Kreisverband die Rettungswache Salzwedel I (Ackerstraße) und II (Fuchsberg) sowie Dähre, Rohrberg und Klötze zwei Tage lang auf Herz und Nieren geprüft. Im Mittelpunkt standen Notfallrettung, Krankentransport und fachpraktische Ausbildung im Rettungsdienst. Die Salzwedeler erfüllten auf Anhieb alle Kriterien.
„Mit der DQS- Zertifizierung haben wir nun einen offiziellen Nachweis für den hohen Standard unseres Rettungsdienstes“, kommentiert die Vize- Landesgeschäftsführerin des DRK, Katja Fischer. Und lässt nicht unerwähnt: „Unsere Mitarbeiter arbeiten täglich nach höchsten Qualitätsstandards.“ Eine Aussage, die Vorstandsvorsitzender Sven Knoche und Geschäftsführerin Simone Müller vom Salzwedeler Kreisverband schon seit Jahren unterschreiben. Das Führungsduo ist stolz auf die Leistungen seiner Mitarbeiter, die alle die hohen Standards in ihren Bereichen flächendeckend umsetzen. Die Zertifizierung macht auch bei den Trägern der Rettungsdienste, in diesem Fall ist es der Altmarkkreis Salzwedel, Eindruck, erläutert Sven Knoche. Das Gütesiegel sei zum Beispiel bei den Ausschreibungen für die Vergabe des Rettungsdienstes ein großes Plus bzw. werde dieses sogar vorausgesetzt, so Knoche weiter.

Einmal Gütesiegel, immer Gütesiegel? „Mitnichten“, sagt Knoche und nennt die hohen Auflagen, die damit verbunden sind. Die jetzige Zertifizierung ist auf drei Jahre ausgelegt. Dann erfolgt eine neue Tiefenprüfung, die bei Erfolg wieder zur erneuten Zertifizierung führt. Doch auch innerhalb der drei Jahre gilt es jedes Jahr eine Zwischenprüfung – nicht ganz so aufwendig wie die Zertifizierung aber schon mit Stichpunktkontrollen, die es in sich haben, erläutert der Vorstandvorsitzende das Prozedere. „Es ist nicht nur ein Aushängeschild für gute Arbeit, es muss auch gute Arbeit geleistet werden“, stellt Sven Knoche klar und weiß dabei die komplette Mannschaft des DRK- Kreisverbandes Salzwedel hinter sich.

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news-172 Wed, 11 Nov 2020 14:03:00 +0100 DRK-Rettungsdienst in Sachsen-Anhalt von höchster Qualität: Deutsches Rotes Kreuz mit bestmöglichem Ergebnis zertifiziert https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-rettungsdienst-in-sachsen-anhalt-von-hoechster-qualitaet-deutsches-rotes-kreuz-mit-bestmoeglichem-ergebnis-zertifiziert.html 11.11.20 Homepage: DRK Landesverband Sachsen Anhalt

Sieben DRK-Rettungsdienste in Sachsen-Anhalt haben gemeinsam mit dem DRK Landesverband eine Qualitätsgemeinschaft gebildet und ein Qualitäts-managementsystem implementiert. Nun wurden sie von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) ausgezeichnet.

Die Zertifizierung bescheinigt die hohen Qualitätsstandards, nach denen der DRK-Rettungsdienst in Sachsen-Anhalt flächendeckend arbeitet.
„Das Wohl derer, die unsere Hilfe brauchen, steht für uns an erster Stelle. Unsere Mitarbeiter arbeiten täglich nach höchsten Qualitätsstandards“, sagt die stellvertretende DRK-Landesgeschäftsführerin Katja Fischer. „Mit der DQS-Zertifizierung haben wir nun einen offiziellen Nachweis für den hohen Standard unseres Rettungsdienstes“, so Fischer.

Bei der externen Überprüfung wurden unter anderem die Bereiche Hygiene, Fuhrparkmanagement, Lagerhaltung, Verwaltung der Medizingeräte sowie Fort- und Weiterbildung kontrolliert.
Eine Besonderheit der zertifizierten DRK-Rettungsdienste ist, dass ein Großteil der DRK-Rettungswagen seit Anfang des Jahres mit Tablets ausgestattet ist. Über eine gemeinsame webbasierte Plattform können die DRK-Fachkräfte auf wichtige Dokumente zugreifen und diese interaktiv bearbeiten.

Werner Ströbel, Auditor bei der DQS, lobt den DRK-Rettungsdienst: „Das Deutsche Rote Kreuz hat innerhalb kürzester Zeit hohe Managementstandards einführen können. Das ist landesweit einmalig.“
Die DQS-Account Managerin Katja Starke betont: „Die  Mitarbeitenden des Rettungsdienstes zählen zu jenen Personengruppen, denen wir gerade – aber vielleicht nicht nur – in Zeiten der Coronavirus-Pandemie ganz besonderen Dank und Respekt aussprechen und sie schützen müssen.“

Beteiligt sind neben dem DRK Landesverband Sachsen-Anhalt die DRK-Rettungsdienste aus Salzwedel, Staßfurt, Wernigerode, Köthen, Bitterfeld, Zerbst und Zeitz mit rund 310 Mitarbeitenden.

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