DRK Presseinformationen https://www.drk-salzwedel.de de DRK Thu, 23 May 2024 09:31:55 +0200 Thu, 23 May 2024 09:31:55 +0200 TYPO3 EXT:news news-199 Wed, 16 Aug 2023 14:30:00 +0200 DRK, Fontane-Schule und KiEZ machen Ausbildung noch professioneller /aktuell/presse-service/meldung/drk-fontane-schule-und-kiez-machen-ausbildung-noch-professioneller.html Seit 2021 gibt es die Arbeitsgemeinschaft Schulsanitätsdienst, und seit Dienstag, 15. August, wird die Angelegenheit auf eine weitere, wichtige Stufe gestellt. Mit ihrer Unterschrift haben Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes, der Theodor-Fontane-Ganztagsschule und des KiEZ Arendsee einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Das Ziel: Noch professioneller mit dem Thema umzugehen. Eigentlich wären das DRK und die Schule alleinige Partner gewesen. Dass das KiEZ nun mit dabei ist, hat einen einfachen Grund, wie Geschäftsführerin Kirsten Hohmeyer erklärte. Es gehe um die Man-Power, die die Einrichtung mit der Kooperationslehrerin Tabea Schumacher einbringe. 

Arendsee. „Wir im KiEZ verfolgen das Vorhaben mit Nachdruck, ein Florian-Dorf für Sachsen-Anhalt zu etablieren“, machte der Vorsitzende des KiEZ-Betreibervereins, Carsten Borchert, deutlich. Und da passe das Vorhaben „Schulsanitätsdienst“ gut mit ins Konzept.

Inzwischen gibt es neun Mitglieder in der AG, deren Gruppenleiterin die Schülerin Josefine Brückner ist. Die Siebtklässlerin war am Dienstag mit dabei, als der Vertrag unterzeichnet wurde und das Starterpaket, dass das DRK zur Verfügung gestellt hat, ausgepackt wurde. Eine gute Voraussetzung für die Arbeit an der Schule, wenn es mal um ein aufgeschürftes Knie oder eine kleine Wunde am Kopf geht. „Es geht darum, dass Kinder und Jugendliche Verantwortung übernehmen, in der Gruppe agieren und sich in so wichtigen Dingen verstehen, das Problem zu lösen und zu helfen“, hieß es am Dienstag seitens des Schulleiters Thomas Schlicke. So ganz fremd ist der Dienst am Menschen in der Schule nicht. So gibt es die Truppmannausbildung in Zusammenarbeit mit der Stadtwehr Arendsee und die Arbeitsgemeinschaft Feuerwehr. Da passe der Schulsanitätsdienst gut ins Konzept, waren sich die Teilnehmer einig.

Nun geht es darum, die Handgriffe der Ersten Hilfe zu erlernen und im Ernstfall auch anwenden zu können. Anderen Menschen in Notsituationen zu helfen, sei wichtig. Auch wenn. deutlich gemacht wurde, dass der Schulsanitätsdienst kein Rettungsdienst ist. Doch das Gefühl der Schüler, zu wissen, dass im Ernstfall jemand da ist, sei eine wichtige Sache, hieß es.

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news-200 Wed, 16 Aug 2023 14:30:00 +0200 DRK, Fontane-Schule und KiEZ machen Ausbildung noch professioneller /aktuell/presse-service/meldung/drk-fontane-schule-und-kiez-machen-ausbildung-noch-professioneller-1.html Seit 2021 gibt es die Arbeitsgemeinschaft Schulsanitätsdienst, und seit Dienstag, 15. August, wird die Angelegenheit auf eine weitere, wichtige Stufe gestellt. Mit ihrer Unterschrift haben Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes, der Theodor-Fontane-Ganztagsschule und des KiEZ Arendsee einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Das Ziel: Noch professioneller mit dem Thema umzugehen. Eigentlich wären das DRK und die Schule alleinige Partner gewesen. Dass das KiEZ nun mit dabei ist, hat einen einfachen Grund, wie Geschäftsführerin Kirsten Hohmeyer erklärte. Es gehe um die Man-Power, die die Einrichtung mit der Kooperationslehrerin Tabea Schumacher einbringe. 

Arendsee. „Wir im KiEZ verfolgen das Vorhaben mit Nachdruck, ein Florian-Dorf für Sachsen-Anhalt zu etablieren“, machte der Vorsitzende des KiEZ-Betreibervereins, Carsten Borchert, deutlich. Und da passe das Vorhaben „Schulsanitätsdienst“ gut mit ins Konzept.

Inzwischen gibt es neun Mitglieder in der AG, deren Gruppenleiterin die Schülerin Josefine Brückner ist. Die Siebtklässlerin war am Dienstag mit dabei, als der Vertrag unterzeichnet wurde und das Starterpaket, dass das DRK zur Verfügung gestellt hat, ausgepackt wurde. Eine gute Voraussetzung für die Arbeit an der Schule, wenn es mal um ein aufgeschürftes Knie oder eine kleine Wunde am Kopf geht. „Es geht darum, dass Kinder und Jugendliche Verantwortung übernehmen, in der Gruppe agieren und sich in so wichtigen Dingen verstehen, das Problem zu lösen und zu helfen“, hieß es am Dienstag seitens des Schulleiters Thomas Schlicke. So ganz fremd ist der Dienst am Menschen in der Schule nicht. So gibt es die Truppmannausbildung in Zusammenarbeit mit der Stadtwehr Arendsee und die Arbeitsgemeinschaft Feuerwehr. Da passe der Schulsanitätsdienst gut ins Konzept, waren sich die Teilnehmer einig.

Nun geht es darum, die Handgriffe der Ersten Hilfe zu erlernen und im Ernstfall auch anwenden zu können. Anderen Menschen in Notsituationen zu helfen, sei wichtig. Auch wenn. deutlich gemacht wurde, dass der Schulsanitätsdienst kein Rettungsdienst ist. Doch das Gefühl der Schüler, zu wissen, dass im Ernstfall jemand da ist, sei eine wichtige Sache, hieß es.

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news-198 Mon, 07 Aug 2023 14:25:00 +0200 So merken sich die Fleetmarker Kinder den Notruf 112 /aktuell/presse-service/meldung/so-merken-sich-die-fleetmarker-kinder-den-notruf-112.html Als vor einiger Zeit ein Mädchen in der Kita „Abenteuerland“ in Fleetmark aus heiterem Himmel Nasenbluten bekam, hatten Erzieherinnen und Kinder einen guten Plan: Sie riefen die 112 per Telefon und forderten den Rettungswagen an. 

Fleetmark – „Wir wussten nicht, was der Auslöser des Nasenblutens war. Und so gingen wir auf Nummer sicher und wählten den Notruf“, erzählt Kita-Chefin Andrea Schulz-Strömer. Und damit alle Kinder wissen, was es mit einem Rettungswagen auf sich hat, kam Joana Dörr, ein Mitglied des Elternkuratoriums, auf die Idee, ein solches Fahrzeug in die Kita einzuladen.

Notfallsanitäterin Frenze Prignitz vom DRK Salzwedel rollte kürzlich pünktlich um 9 Uhr mit dem RTW (Rettungstransportwagen) an. Übrigens nach einem 24-Stunden-Dienst und ganz freiwillig. Es folgte eine kurze Einführung: Die Kinder wussten bereits, wann man einen Rettungswagen ruft. Die Gründe, die angeführt wurden: Nasenbluten, wenn man sich übergeben hat, Bauchweh ... Natürlich werde je nach Fall und Lage entschieden.

Die Kinder sollten an diesem Tag verstehen, wann es sinnvoll ist, die Rettung zu rufen, und dass es sich um Menschen handelt, die zu Hilfe kommen – mit einem „Krankenhaus auf Rädern“, wie Frenze Prignitz erklärte.

Und dann ging es ans Auto: Die Trage wurde entnommen, die Kinder konnten einfach mal Probe liegen. Erklärt wurden auch die Geräte. Und die Kinder erfuhren auch, dass man sich während der Fahrt unbedingt anschnallen muss – der Patient ebenso wie die Helfer und Fahrer.

Nach den Kita-Kindern konnten die Hortkinder das Fahrzeug in Augenschein nehmen. Sie hatten in der Vergangenheit schon etwas über die schnelle Hilfe gelernt, waren im Vorfeld von den Horterziehern auf das Thema vorbereitet worden.

Ein großes Dankeschön ging an die Notfallsanitäterin, die nach ihrem Besuch wieder ins Depot fuhr – natürlich ohne Blaulicht. Das war nur für die Kinder eingeschaltet worden.

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news-196 Fri, 26 May 2023 10:39:24 +0200 Vom plötzlichen Kindstod bis zum Suizid: Notfallseelsorge-Team des Altmarkkreises erhält eigenes Fahrzeug /aktuell/presse-service/meldung/vom-ploetzlichen-kindstod-bis-zum-suizid-notfallseelsorge-team-des-altmarkkreises-erhaelt-eigenes-fahrzeug.html Das Team der Notfallseelsorge im Altmarkkreis Salzwedel besteht seit 18 Jahren.

Berge – Die Fensterscheiben sind abgedunkelt. „Damit wir darin in aller Ruhe und abgeschirmt tätig werden können.“ Das sagt Olaf Sturm, der Leiter des Notfallseelsorge-Teams im Altmarkkreis Salzwedel. 16 Frauen und Männer kümmern sich ehrenamtlich um „Akuthilfe“, wie es Olaf Sturm nennt. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn ein Schicksalsschlag Angehörige aus der Bahn zu werfen droht oder auch Kinder traumatisiert werden könnten. Seit 18 Jahren gibt es die Notfallseelsorge im Kreis, als Träger fungieren der DRK-Kreisverband Salzwedel e.V. und der evangelische Kirchenkreis.

Am Mittwochabend erhielten die Helfer nun ihr erstes eigenes Fahrzeug. Bisher ging es stets mit den eigenen Privatautos an die Orte des Geschehens. Möglich gemacht haben diese Investition verschiedene Sponsoren. Das Fahrzeug – es steht ab sofort bei der Polizei in Gardelegen – wird ausschließlich im öffentlichen Raum zum Einsatz kommen, beispielsweise bei Verkehrsunfällen und Wohnungsbränden. Bei häuslichen Einsätzen wird das Fahrzeug nicht genutzt.

Häusliche Einsätze, das sind oft Tragödien in der Familie. Notfallseelsorger kümmern sich um Angehörige bei einem Suizid im Familienkreis, aber auch bei einem plötzlichen Kindstod. Obwohl ehrenamtlich tätig, sind die Notfallseelsorger entsprechend ausgebildet und sensibilisiert. Es gibt eine Art Schichtsystem, „da ist man dann 24 Stunden in Bereitschaft“, erläutert Olaf Sturm.

Ausgestattet ist das neue Fahrzeug unter anderem mit Getränken, Süßigkeiten, Traubenzucker und auch Malsachen für Kinder. Und: Auch die Helfer – beispielsweise einzelne Feuerwehrleute nach besonders belastenden Einsätzen – benötigen mal Hilfe. Im vergangenen Jahr gab es für die Notfallseelsorger 13 häusliche Einsätze, darüber hinaus unter anderem die Unterstützung bei drei schweren Verkehrsunfällen, sieben Suiziden und drei Wohnungsbränden.

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