DRK Presseinformationen https://www.drk-salzwedel.de de DRK Mon, 29 Nov 2021 11:21:51 +0100 Mon, 29 Nov 2021 11:21:51 +0100 TYPO3 EXT:news news-190 Tue, 09 Nov 2021 08:00:00 +0100 Zehn Minuten für die Lebensrettung https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/zehn-minuten-fuer-die-lebensrettung.html Rita Zoller spendete in Letzlingen zum 100. Mal ihr Blut/ DRK-Ortsgruppe hat mehr als 80 Mitglieder

AZ 09.11.2021 von Lea Weisbach

Letzlingen – Für Rita Zoller war es eine ganz besondere Blutspende vor wenigen Tagen im Kulturhaus in Letzlingen: Bereits zum 100. Mal spendete sie Blut, um anderen Menschen zu helfen und Leben zu retten. Und noch immer habe sie Angst vor dem Pieks, erzählt Zoller mit einem Augenzwinkern. Allerdings sei dieser kurze Schmerz schnell vergessen, wenn sie daran denkt, dass zehn Minuten Blutentnahme das Leben einer anderen Person retten könnte. Für ihren Einsatz erhielt Rita Zoller ein Präsent von der DRK-Ortsgruppe Letzlingen und des DRK-Blutspendedienstes Dessau.

Seit 1973 geht Rita Zoller regelmäßig zur Blutspende. Für sie stehe das Gemeinwohl und Gutes tun im Vordergrund. Denn jeder könne, sei es durch einen Unfall, eine Operation oder Krankheit, in die Lage kommen, Blut einer anderen Person zu benötigen – so auch die eigene Familie. Pünktlich zur 100. Spende von Rita Zoller entschied sich ihr Enkel Jonas Schulze dazu, zum ersten Mal sein Blut zu senden. „Oma meinte zu mir: Jetzt bist du 18, also musst du auch ran“, schmunzelte er. Aber auch für den Erstspender stehe der gute Zweck im Fokus. Er wurde begleitet von Mutter Mandy Schulze, sodass gleich drei Generationen einer Familie an diesem Tag ihr Blut abgaben.

Es war die vierte diesjährige Blutspende, welche von der DRK – Ortsgruppe „Albert Schweitzer“ aus Letzlingen, zu der auch Rita Zoller gehört, organisiert wurde. Im Schnitt seien knapp 50 Personen zu den jeweiligen Spendeterminen erschienen, berichten die Vorstandsmitglieder Gundula Schütte und Silvia Koch. Gemeinsam mit Annedore Torge, Rita Zoller und weiteren zusätzlichen Helfern kümmerten sie sich um die Anmeldung und die Verpflegung, aufgrund von Covid-19 in Form von Lunchpaketen, der Spender. Die weiteren Stationen der Blutspende lagen in den Händen des DRK – Blutspendedienstes Dessau. Unter der Leitung von Cornelia Feustel wurden am Mittwoch zwischen 16 und 20 Uhr diesmal 46 Spendern Blut entnommen – getreu dem Motto „Spende Blut, rette Leben“.

Die Letzlinger Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes gehört dem Kreisverband Salzwedel an und verzeichnet momentan mehr als 80 aktive Mitglieder. Neben der Blutspende, welche jährlich vier Mal organisiert wird, helfen sie zwei Mal im Jahr bei der Blutspende im Gefechtsübungszentrum (GÜZ) der Bundeswehr auf dem Truppenübungsplatz Altmark in der Colbitz-Heide aus. Außerdem ist die DRK – Gruppe Letzlingen bei diversen Veranstaltungen des Ortes, wie Dorffesten und dem Kaisersteinlauf, vor Ort dabei und wirkt dabei unterstützend.

Schonmal zum Vormerken für alle Spendewilligen: Die nächste Blutspende der DRK – Ortsgruppe im Letzlinger Kulturhaus findet am 2. Februar 2022 statt.

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news-189 Mon, 08 Nov 2021 09:57:35 +0100 Alles muss passen https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/alles-muss-passen.html DRK probt "Massenanfall von Verletzten"

AZ 08.11.2021

Altmarkkreis / Kalbe - "Massenanfall von Verletzten" (MANV) gibt, sind die Kräfte des Deutsche Rote Kreuz (DRK) gefragt. Damit im Ernstfall alles klappt und optimal läuft, hat der DRK - Kreisverband Salzwedel kürzlich einen ganzen Tag lang den MANV in Kalbe geprobt. Unter den Teilnehmern waren unter anderem Hauptamtliche aus dem Rettungsdienst, die in der Regel als erste „Organisatorische Leiter Rettungsdienst“ (OrgL) an Einsatzstellen entscheidende Maßnahmen einleiten müssen. Aber auch einige Führungskräfte aus der Feuerwehr und aus dem Ehrenamt des DRK (Katastrophenschutz) arbeiteten die verschiedenen Lagen ab.

„Ziel dieser Weiterbildung soll es sein, die erlernten Fachkompetenzen zu vertiefen und zu erweitern“, erklärt André Lammek vom DRK. Im Einsatzgeschehen spielen erhebliche medizinische, organisatorische, physiologische und psychologische Aspekte eine große Rolle.

Aber auch das gegenseitige Kennenlernen und das miteinander Arbeiten standen auf dem Lehrgangsplan. Rundum ging es an diesem Tag um außergewöhnliche Großschadenslagen, bei dem die rettungsdienstliche Regelversorgung nicht mehr ausreicht. „Genau dann kommt es auf die gute und reibungslose Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen an“, betont André Lammek.

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news-188 Wed, 03 Nov 2021 10:31:00 +0100 Schnell und mit Durchblick https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/schnell-und-mit-durchblick.html Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes frischen ihr Wissen auf

AZ 03.11.2021 von Lydia Zahn

Salzwedel – „Oft gibt es mehrere Wege, die zum Ziel führen. Und im Endeffekt kein Richtig oder Falsch. Sondern es geht darum, voneinander zu lernen, sich untereinander auszutauschen und sein Wissen aufzufrischen“, fasst der Leiter des Rettungsdienstes des Salzwedeler Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Steffen Heidler, zusammen. Die Notfallsanitäter mit der Ausbildung zum Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) ließen sich diese Woche am Montag und Dienstag weiterbilden (wir berichteten).

Sechs der insgesamt 19 OrgL des Salzwedeler DRK frischten ihre Kenntnisse unter der Leitung von Heidler, Dozent Hans Roy und Rüdiger Wührl vom Altmarkkreis auf. Nach der Theorie – also, wer die Führung hat, wer Ansprechpartner ist und woran diese erkennbar sind, Einsatzabläufe, der Umgang mit Dokumenten und Dienstvorschriften – ging es ans Eingemachte. Bei Planspielen mussten die OrgL mögliche Szenarien in zwei Gruppen durchspielen und organisieren. Bei einem Einsatz, vor allem bei einem Massenanfall von Verletzten, sind zum Beispiel die Patientenablage, Behandlungsplätze, Transportorganisation sowie die soziale Betreuung zu bedenken, erklärt Heidler im AZ-Gespräch. Die erste Situation war ein Brand in einem Thermalbad im Winter.

„Jeder Einsatz ist anders. Wir haben oft das Problem, dass die Notärzte nicht aus der Region kommen und sich dementsprechend nicht gut auskennen“, verdeutlicht der Leiter des Rettungsdienstes. Damit die OrgL die Organisation verlässlich übernehmen können, wird das Wissen regelmäßig aufgefrischt. Doch man merke, dass die Frauen und Männer seit Jahren in ihrem Beruf tätig sind. „Es gab kleinere Abweichungen unter den Gruppen. Aber im Großen und Ganzen lösten sie die Aufgaben gleich“, berichtet Heidler stolz. Keiner beging in den Übungen einen fatalen Fehler oder übersah wichtige Details.

Auch eine Evakuierung nach einem Fliegerbombenfund wurde durchgespielt sowie ein Verkehrsunfall mit Massenkarambolage. „Es ist wichtig, so viele Patienten wie möglich in kürzester Zeit in Sicherheit zu bringen“, weiß Heidler. Bei den Szenarien werden nur Situationen durchgespielt, die auch realistisch für die Region sind. „Es würde ja keinen Sinn machen, über Sachen zu reden, die hier mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht passieren werden“, sagt der Rettungsdienstleiter. So etwa der Einschlag eines Meteoriten oder eines Satelliten sowie ein Terroranschlag.

Bei Massenanfällen von Verletzten, wie bei dem Verkehrsunfall, ist außerdem die Durchsicht besonders wichtig. Dabei werden die Patienten in vier Gruppen geteilt. Rot sind die Schwer-, Gelb die Mittelschwer-, Grün die Leichtverletzten und Schwarz die Toten. Nach dieser Einteilung kann schnell und effizient gehandelt werden. Und das Leben vieler Menschen gerettet.

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news-187 Tue, 02 Nov 2021 08:00:00 +0100 Heidler: „Jeder Einsatz ist anders“ https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/heidler-jeder-einsatz-ist-anders.html Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes üben für den Ernstfall

AZ 02.11.2021 von Lydia Zahn

Salzwedel – Wenn es ernst wird, müssen sie schnell reagieren: die Einsatzkräfte vom Rettungsdienst. Viel Verantwortung ruht dabei auf den Schultern von Notärzten und Organisatorischen Leitern. Für Letztere begann gestern eine Fortbildung, um im Notfall richtig zu reagieren.

Sechs Fachleute des Salzwedeler Deutschen Roten Kreuzes (DRK) – die zusätzlich als Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) ausgebildet sind – trafen sich in der Wache der Freiwilligen Feuerwehr, um ihre Kenntnisse aufzufrischen. Denn alle zwei Jahre geht es für sie zur Fortbildung. Dabei stand gestern erst einmal die Auffrischung der Theorie auf dem Plan. Also das Erläutern der Führung, Einsatzabläufe, der Umgang mit Dokumenten und Dienstvorschriften. Am Ende des Tages wartete dann das erste Planspiel – ein detailreiches Modell eines Thermalbades mit Innen- und Außenbereich.

In der Schwimmhalle brennt es, draußen sind -5 °C, und rund 450 Menschen rennen panisch nach draußen. Was ist zu tun? Wie wird der Einsatz organisiert? Diese und weitere Fragen sollten die Teilnehmer in Gruppen beantworten. Dozent Hans Roy, Rüdiger Wührl vom Altmarkkreis und Leiter des Rettungsdienstes, Steffen Heidler, beobachteten dabei das Vorgehen genau.

Wie es weiter ging und auf was die Rettungskräfte noch alles achten müssen. Mehr dazu in einer der kommenden Ausgaben. 

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news-186 Sat, 30 Oct 2021 08:00:00 +0200 Fünf neue Fahrzeuge für die Sozialstadion des Deutschen Roten Kreuzes https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/fuenf-neue-fahrzeuge-fuer-die-sozialstadion-des-deutschen-roten-kreuzes.html AZ 30.10.2021 DRK Salzwedel

Salzwedel - Die Sozialstadion des Deutschen Roten Kreuzes in Salzwedel fährt ab sofort mit fünf neuen Fahrzeugen (Renault Clio) in der Altmark zu ihren Patienten. Vergangene Woche  hat der Vorstandsvorsitzende Sven Knoche die Fahrzeuge an sein Team der Sozialstadion übergeben. ,,Unsere Mitarbeiter müssen täglich sehr viele Kilometer fahren. Wir wollen, dass sich die Kollegen auf ihren Touren sicher und wohl fühlen. Dazu gehört auch unter anderem ein moderner Fuhrpark", erklärt der Vorsitzende Sven Knoche. ,,Die Autos sind übrigens geleast", sagt DRK Pressesprecher Christian Engwer. ,,Ab sofort werden diese kleinen Flitzer zum Stadtbild gehören", freut sich die Pflegedienstleitung der DRK- Sozialstadion, Catherine Büttner. Letztere erklärt auch, dass in der aktuellen Corona- Lage die gewohnt gleiche Leistung zu erbringen sei. Es würden immer mehr Fahrten. Zeitgleich bedeute dies wegen der geltenden Hygienevorschriften erheblichen Mehraufwand. ,,Pflege wird immer gebraucht, für unser Team bedeuten die Fahrzeuge mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit der Technik", sagt Büttner.

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news-185 Mon, 18 Oct 2021 08:00:00 +0200 Vierbeiner üben den Ernstfall https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/vierbeiner-ueben-den-ernstfall.html Monatelang konnte die Hundestaffel des DRK coronabedingt nicht trainieren
  • AZ 18.10.2021 von Lydia Zahn

Anlässlich des Welthundetages vor knapp einer Woche begleitete die AZ die Salzwedeler Hundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes gestern erneut beim Training. Dieses war coronabedingt jedoch lange Zeit nicht möglich. „Das ist Ausbildungszeit, die fehlt“, weiß Bereitschaftsleiter Andreas Speck.

Salzwedel – Ganz aufgeregt und voller Vorfreude warteten die Hunde darauf, dass es endlich losgehen kann. Doch erst einmal stand ein Spaziergang zur Beruhigung der Vierbeiner an. Spielerisch tobten sie umher und jagten sich nach. Währenddessen erzählte Speck im Gespräch mit der AZ: „Von November bis April hatten wir durch die Corona-Pandemie Trainingsstopp.“ Und auch Einsätze hätte es zu der Zeit nicht gegeben. Umso mehr freuten sich die Mitglieder und ihre Vierbeiner darüber, als es wieder losging.
Jeden Sonntag wird in Wäldern in der ganzen Altmark für den Ernstfall trainiert. Kaum war die Zwangspause vorbei, nahmen sie die wöchentlichen Treffen wieder auf. Zusätzlich trifft sich die Gruppe wieder seit August mittwochs auf einem Platz zum Üben der Unterordnung. Auch dieses Training war zeitweise der Pandemie zum Opfer gefallen.
Gestern stand auf dem Schwarzen Berg die Flächensuche auf dem Plan. Begonnen wurde mit der offenen Anzeige. Das heißt, der Hund sieht sein zu suchendes „Opfer“ bereits, welches beim Training durch die Mitglieder dargestellt wird. Paula, Finja und Mex sind Verbeller. Sie schlagen also an, sobald sie die gesuchte Person gefunden haben. Ksenia als Rückverweiserin pendelt zwischen ihrem Hundeführer Karl-Heinz Schmidtke und dem „Opfer“ hin und her.
Dass sich das Training bezahlt macht, zeigt sich immer wieder, wenn die Salzwedeler Hundestaffel zu Einsätzen gerufen wird. Jüngst wurde ihre Hilfe wegen einer vermissten Person im Bereich Mieste angefordert. Neun Stunden lang wurde gemeinsam mit der Bereitschaftspolizei erfolglos gesucht. „Es war ein sehr schwieriges Gebiet und eine schlechte Wetterlage“, erinnert sich Speck. Zuvor hatte das Team im September einen Einsatz. Zwar konnte die Person nicht gefunden werden, jedoch tauchte sie einen Tag später wieder auf. „So ist es meistens“, weiß Mitglied Torsten Mayer.

Bei der Hundestaffel ist Zuwachs immer gern gesehen. „Wir suchen stetig neue Mitglieder“, verdeutlicht Mayer. Zurzeit besteht die Staffel aus zehn Mitgliedern sowie fünf Hunden.

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news-184 Sun, 10 Oct 2021 12:07:07 +0200 Unentbehrliche Rotkreuzler https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/unentbehrliche-rotkreuzler.html DRK-Kreisverband: Trotz Pandemie unermüdlich auf Helfer-Kurs

09.10.2021 AZ © Benecke, Holger

Salzwedel - Präsident Hartwig Köppen und Vorstandsvorsitzender Sven Knoche bewältigten am Donnerstag im „Haus des Ehrenamtes“ (alte Feuerwache) gleich zwei DRK-Kreisversammlungen. 2019 und 2020 mussten coronabedingt nachgeholt werden. Über allem stand der unbezahlbare Dank an die immer einsatzbereite DRK-Mannschaft. Leider ist DRK-Urgestein Rolf Meyer, mit über 60 Dienstjahren am 21. Juli 2020 gestorben, bedauerte Sven Knoche. 
Die Bilanz im Kreisverband Salzwedel sind 75/75 hauptamtliche Mitarbeiter, davon neun/zehn Auszubildende, neun/neun geringfügig Beschäftigte sowie 1169/1040 fördernde Mitglieder in den Jahren 2019/2020. Allein der Rettungsdienst um Steffen Heidler bewältigte 2019/2020 insgesamt 5488/5851 Rettungs-, 2202/2470 Notarzt- und 1306/1365 Krankentransporteinsätze. Weiter ist die Wasserwacht um Ulf Sachse mit 104 Mitgliedern äußerst aktiv. 
45/44 Blutentnahmen, zu denen 2403/2588 freiwillige Spender kamen, sprechen ein beredtes Bild vom hohen Ansehen der Rotkreuzler in der Bevölkerung – trotz Pandemie. Auch die Erste-Hilfe- und andere Kurse schlugen mit 1790/1206 Menschen, die zu den DRK-Weiterbildungen kamen, zu Buche. Seit dem 1. Juni 2020 ist Catherine Büttner neue Pflegedienstleiterin der Sozialstation. Seit 1. August 2020 wurden dort fast 200 Menschen betreut. Im Januar dieses Jahres hob das DRK die Gehälter in der Pflege an. Die Notfallseelsorge wurde zu 20 bzw. 27 Einsätzen gerufen.
Der Ortsverein „Albert Schweitzer“ in Letzlingen kann ebenfalls eine stolze Bilanz vorweisen. Dessen langjährige Chefin, Dr. med. Ursula Kleemann, ist am 11. Oktober 2019 verstorben, Gundula Schütte leitet die 84 Mitglieder starke Truppe kommissarisch.

  • Ehrungen
    Sie wurden ausgezeichnet:
  • 5 Dienstjahre (2019):
    Malte Fischer, Carlos Elfert, Sarah Eisenschmidt, Fred Riemann, Rainer Chaloupka, Henry Demuth, Max Gabriel, Andreas Grothe, Niko Hentsch, Marco Klingbeil, Klaus-Erich Ruppelt, Thelma Schwarz, Amely Döblitz.
  • 10 Dienstjahre (2019):
    Anna-Lena Sitte.
  • 15 Dienstjahre (2019):
    Marcel Kratz, Sven Kunze, Markus Ludßuweit, Karl-Heinz Schmidtke, Peggy Binde.
  • 5 Dienstjahre (2020):
    Sebastian Strehler, Johannis Barthel, Alexander Cors, Julia Gordienko, Johann Kasper.
  • 10 Dienstjahre (2020):
    Meike Schwarz, Marvin Elfert, Diana Mälitz, Michael Seeger, Stefan Kronz.
  • 15 Dienstjahre (2020):
    Thomas Gust.
  • 30 Dienstjahre (2020):
    Doreen Gabriel.

 

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news-183 Wed, 04 Aug 2021 16:57:00 +0200 Die ersten DRK-Helfer sind aus der Hochwasserregion zurück, die nächsten angefordert https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/die-ersten-drk-helfer-sind-aus-der-hochwasserregion-zurueck-die-naechsten-angefordert.html „So stelle ich mir ein Kriegsgebiet vor“

AZ 04.08.2021 von Holger Benecke

 

Sechs Tage lang waren Sanitäter vom DRK-Kreisverband Salzwedel fast rund um die Uhr im Einsatz. Torsten Mayer, Michael Boest und Marcel Gabriel (alle Salzwedel) sowie Florian Paul (Wasserwacht Klötze) waren mit zwei Krankentransportern im Krisengebiet unterwegs. Ihr Einsatzgebiet: Ahrweiler, Bad Neuenahr, Dernau und Marienthal. Regionen, in denen sich sonst die Touristen tummeln würden.

Salzwedel / Ahrweiler – „So stelle ich mir vor, sieht es in einem Kriegsgebiet aus. Die Altstadt von Ahrweiler – eine Katastrophe“, sagt Torsten Mayer. Der Sanitäter hat schon viel gesehen, hat bereits drei Hochwasser als aktiver Helfer mitgemacht – sein letztes war 2013 in Fischbeck, wo er als Retter mit Patienten an Bord vor den hereinbrechenden Wassermassen vom Fischbecker Loch fliehen musste. Doch diesmal war alles anders. „Wir kamen nach dem Wasser“, schildert er die entsetzlichen Bilder der Ortschaften mit vielen traumatisierten Einwohnern.

Mit ihren mobilen Sanitätspunkten waren sie im Dauereinsatz, versorgten tagsüber verletzte Helfer und Einheimische. Neben der Erstversorgung kleinerer Verletzungen standen vor allem Kreislaufschwächen und Erschöpfungen auf dem Hilfsprogramm. Nachts fuhren sie dann zusammen mit Ärzten Medikamente aus. „Ein Zwölf-Stunden-Tag ist ein Pausenfüller dagegen“, berichtet Michael Boest, Fachdienstleiter Sanität, von den Erfahrungen der Einsätze der Altmärker. Hinzu kamen immer wieder Unterbrechungen, weil sich ihre Krankenwagen auf den Straßen Nägel in die Reifen fuhren. „Ich dachte schon, wir haben magnetische Reifen“, schüttelt Torsten Mayer den Kopf. Hilfe für die Helfer gab es dann in der THW-Werkstatt. „Das klappte alles wunderbar – egal, welches Abzeichen du auf der Tür hattest“, schildert Torsten Mayer die Zusammenarbeit der Helferorganisationen.

Nach sechs Tagen sind sie zurück. Die Helfer müssen regelmäßig abgelöst werden. Neue Anforderungen liegen bei Michael Seeger im DRK-Kreisverband Salzwedel bereits vor. „Fünf Termine und alles, was wir stellen können“, fasst Seeger kurz und knapp zusammen. Die Hilfe im Süden sei noch lange nicht vorbei, schätzt er ein. Und dankt den Arbeitgebern des ersten Teams, die die Ehrenamtlichen für sechs Tage freigestellt haben: Torsten Mayer (Tool GmbH, Nettgau), Michael Boest (VW) und Marcel Gabriel (Elektro-Klupsch, Salzwedel) und Florian Paul (Behne-Blumen, Klötze).

Denn das sei eines der größten Mankos bei den Ehrenamtlichen: Sie wollen helfen und könnten nicht, weil die Firma sie nicht weglasse, macht Michael Seeger deutlich. Deshalb werden auch immer freiwillige Helfer gebraucht. Diese können sich beim DRK-Kreisverband Salzwedel melden: Tel. (03 901) 86 120.

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news-182 Tue, 27 Jul 2021 07:38:38 +0200 Hochwasser: DRK schickt mobile Sanitäter / THW löst heute Kameraden ab https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/hochwasser-drk-schickt-mobile-sanitaeter-thw-loest-heute-kameraden-ab.html Altmärker im Krisengebiet
Sonnabendnacht riss der Alarm vier DRK-Angehörige aus dem Schlaf. Gegen 4 Uhr hatten Torsten Mayer, Michael Boest und Marcel Gabriel (alle Salzwedel) sowie Florian Paul (Wasserwacht Klötze) zwei Krankentransporter beladen und düsten los zum Nürburgring. Doch nicht, um dort ihre Autos zu testen. Die Männer sind im Hochwassereinsatz.

Salzwedel / Bad Neuenahr / Ahrweiler – Gegen Mittag trafen sie auf dem Bereitstellungsplatz der Helfer am Nürburgring ein. Von dort aus ging es in die Einsatzgebiete. Ihre Aufgabe dort: Behandlungsplätze betreuen. Und zwar für die vielen freiwilligen Helfer, aber auch die Hochwasseropfer. Denn viele Menschen verletzen sich bei den Aufräumarbeiten. Dann stehen die DRK-Angehörigen aus Salzwedel zusammen mit ihren bayrischen Kollegen bereit. Der enge Kontakt zum heimischen Kreisverband läuft über Michael Seeger, der von Salzwedel aus die Hilfsmaßnahmen koordiniert.

Auch aus anderen Bundesländern hat das DRK Helfer ins Krisengebiet entsandt. Aus Sachsen-Anhalt sind bereits seit Mittwoch vergangener Woche zehn Kameraden im Süden im Einsatz. Nun schickte der Landesverband noch einmal Helfer, darunter die vier Altmärker, und stockte auf 37 Aktive auf, berichtete DRK-Landessprecherin Annemarie Söder.

Alarm gab es gestern auch beim THW in Salzwedel. Der Ortsverband muss Ablösung für Kameraden schicken, die dort unten schon tagelang im Einsatz sind, berichtete Salzwedels THW-Chef Nico Lesch. Er setzt heute früh zwei seiner bewährtesten Helfer in Marsch: Zugführer Constantin Chmelka und Kfz-Spezialist Valentin Georg.

 

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news-181 Tue, 15 Jun 2021 20:31:00 +0200 Hilfeschreie dieses Mal nur simuliert https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/hilfeschreie-dieses-mal-nur-simuliert.html Wasserwacht übt auf dem Arendsee / Szenarien: Verunglückter Taucher, gekenterter Segler

AZ 15.06.2021 von Eckert Schwarz

Arendsee – Simulierte Hilferufe erschallten am Sonnabendvormittag über den Arendsee, unweit der Anlegestelle des Arendseer Regatta- Vereins am Schramper Eck. Schnell waren die Mitglieder der Salzwedeler Wasserwacht, Fachdienst Wasserrettung, des Deutschen Roten Kreuzes, mit Schlauchboot und Blaulicht aus Übungszwecken zur Stelle, um einem bewusstlosen Taucher sowie einem verunglückten Katamaran- Segler zu helfen.
„Wir haben durch die Corona- Pandemie lange Zeit nicht gemeinsam üben können“, berichtete Ulf Sachse, Fachdienstleiter Wasserrettung. Nun soll das Zusammenspiel wieder auf das bestmögliche Niveau gebracht werden.
Vor der praktischen Übung unterwies Sachse mit Rettungssanitäter Michael Seeger auf dem Gelände des Regattavereins alle Mitglieder. Danach wurden sie zum Tauchunfall auf dem See gerufen. Dort mussten sie Fred Riemann vom Arendseer Tauch- Club, der scheinbar kraftlos auf der Seeoberfläsche schwamm, retten und dem Notarzt übergeben.
Wie Ulf Sachse betonte, seien solche Hilfeleistungen nicht einfach. Notfalls müsse nämlich eine Station mit Druckkammer bereitstehen. Ein Taucher ist außerdem mit zehn bis zwanzig Kilogramm Blei beschwert, und auch seine Luftflasche wiegt zirka 15 Kilogramm. Dieses Gewicht muss dem Verunglückten vor Aufnahme auf dem Rettungsbrett abgenommen werden.
Als zweite Übung wurde am Sonnabend das Retten eines verunglückten Seglers geübt. Dabei zeigt sich, dass auch das Wiederaufrichten eines Katamarans durchaus Schwierigkeiten bereiten kann. Auch hierbei wurde der Verunglückte mit einem Rettungsbrett auf das Boot der Wasserwacht gezogen, erstversorgt und dann am Steg des Regattavereins einem Notarzt übergeben. Später folgte eine genaue Auswerdung der Übung.
Für die Mitglieder der Wasserrettung aus Salzwedel war die Übung ein wichtiger Bestandteil ihrer Ausbildung, die sie nun wieder im Salzwedeler Freibad und in der Halle fortsetzen wollen.          Swz

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news-180 Tue, 15 Jun 2021 08:20:00 +0200 Bereitschaft für Blutspenden gesunken / Neue Transporter beim Rotkreuz-Fahrdienst in Salzwedel https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/bereitschaft-fuer-blutspenden-gesunken-neue-transporter-beim-rotkreuz-fahrdienst-in-salzwedel.html Die Blutspendebereitschaft habe bereits um 15 Prozent abgenommen. Bei manchen Blutgruppen komme es bereits zu Versorgungsschwierigkeiten.

AZ 15.06.2021 von Lydia Zahn

Salzwedel – Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Salzwedel hat zwei neue Fahrzeuge für den hauseigenen Fahrdienst bekommen. Mit dem neusten Stand der Technik solle den Patienten in jeder Lebenslage ein sicherer und komfortabler Transport ermöglicht werden. Außerdem wird mit einer besonderen Aktion auf die Notwendigkeit des Blutspendens aufmerksam gemacht, da die Bereitschaft dafür weiter sinken.

Zum gestrigen weltweiten Blutspendetag gibt es in diesem Jahr wieder eine Aktion der Blutspendedienste des DRK, womit auf die Wichtigkeit der Lebenssaftspende aufmerksam gemacht werden soll. Unter dem Titel „#missingtype – erst wenn’s fehlt, fällt’s auf“ lassen in dieser Woche Organisationen, Unternehmen und Personen des öffentlichen Lebens in ihren Social-Media-Beiträgen die Buchstaben A, B und O weg. Diese sollen die Blutgruppen A, B und Null symbolisieren. Bereits im vergangenen Jahr hatte es zum Weltblutspendetag eine solche Aufmerksamkeitskampagne gegeben.

Blutspenden nehmen weiter ab

„Die Lockdown-Phasen waren von einer herausragenden Spendebereitschaft geprägt. So konnten wir auch den erhöhten Klinikbedarf an Blutpräparaten jederzeit sicherstellen“, berichtet Markus Baulke, Hauptabteilungsleiter der Blutspenderwerbung und Öffentlichkeitsarbeit der DRK-Blutspendedienste. Doch durch die gelockerten Beschränkungen nehme die Bereitschaft wieder ab – bisher um 15 Prozent. „Die Präparatbestände haben sich in den vergangenen Tagen deutlich reduziert. Wir schauen mit ein wenig Sorge in die kommenden Wochen. Bei einigen Blutgruppen bestehen schon Versorgungsschwierigkeiten“, verdeutlicht Baulke. Von Mai bis Mitte Juni seien in der Altmark 1500 Spender zum „Anzapfen“ gegangen. Im Vorjahr waren es 1600.

Zum Weltblutspendetag gab es keine Spendetermine in Salzwedel. Die nächste Möglichkeit bietet sich am Montag, 5. Juli, in der Jeetzeschule. Von 16 bis 20 Uhr steht dort das Team bereit. Und am Dienstag, 13. Juli, ebenfalls von 16 bis 20 Uhr, in der Comenius-Schule.

Das Deutsche Rote Kreuz hat auf der technischen Seite aufgerüstet, um Menschen, die nicht mehr so mobil sind, zu helfen. Denn auch diese wollen zum Frisör, zur Kosmetik, zur Fußpflege oder zu einem Freund für ein nettes Pläuschchen. Ohne den hauseigenen Fahrdienst geht es nicht mehr. Auch Supermärkte, Reha- oder Kurzentren sowie Ärzte und Krankenhäuser gehören zu den oft angesteuerten Zielen.

Einfach ist es für die Rotkreuzler nicht. Vielleicht kann der Patient nicht aufstehen, sitzt im Rollstuhl oder wohnt im oberen Stockwerk. Familie und Freude können nicht immer helfen oder kommen an ihre Grenzen. Fahrten können für beide Seiten zu einer Herausforderung werden. Doreen Plewe, Fahrdienstleiterin des DRK in Salzwedel, ist stolz auf ihre Arbeit: „Wir ermöglichen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.“

Seit 2001 auf den Straßen unterwegs

Für das Fahrdienstteam gab es nun jüngst zwei neue Spezialmobile. „Die alten Fahrzeuge waren in die Jahre gekommen. Sie waren schließlich jeden Tag im Einsatz“, erklärt Christian Engwer, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des hansestädtischen Deutschen Roten Kreuzes. Trageliege und Tragestuhl gehören zur Ausrüstung der Autos; die Leute vom DRK müssen damit umgehen können. Denn die Fahrgäste sollen bequem sitzen oder liegen.

Seit 2001 sorgt der Fahrdienst des DRK nun schon dafür, dass Patienten von A nach B kommen. Angefangen mit Zivildienstleistenden, kamen 2008 die ersten Festangestellten dazu.

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news-179 Sun, 09 May 2021 14:49:00 +0200 Neue Multifunktionsjacken: Notfallseelsorger des Altmarkkreises Salzwedel künftig wetterfest zu den Einsätzen https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/https//wwwvolksstimmede/lokal/gardelegen/neue-multifunktionsjacken-notfallseelsorger-des-altmarkkreises-salzwedel-kunftig-wetterfest-zu-den-einsatzen-3168242.html Neue Multifunktionsjacken: Notfallseelsorger des Altmarkkreises Salzwedel künftig wetterfest zu den Einsätzen
Dank Sponsoren konnten die 14 Notfallseelsorger des Altmarkkreises Salzwedel mit Multifunktionsjacken ausgestattet werden. Ehrenamtliche Helfer, die sie unterstützen, sind jederzeit willkommen.

Sie sind 365 Tage im Jahr an 24 Stunden einsatzbereit. Wenn Schicksalsschläge und traurige Nachrichten die bisherige Welt anderer Menschen wie ein Kartenhaus zusammenbrechen lassen, leisten sie die „Erste Hilfe für die Seele“ – die 14 Notfallseelsorger im Altmarkkreis Salzwedel. Nun sind sie dank größerer Spenden von der Sparkasse Altmark West und der Reutter-Apotheke Gardelegen sowie kleinerer Gaben zahlreicher Unterstützer auch bei Wind und Wetter geschützt und als Seelsorger zu erkennen. Die Frauen und Männer wurden mit neuen Dienstjacken ausgerüstet. Diese Multifunktionsjacken, die auch als Westen tragbar sind, kosten 220 Euro pro Stück.

Erste Hilfe für die Seele

Überreicht wurden sie von Sven Knoche, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Salzwedel. Das DRK, der Altmarkkreis und der Kirchenkreis Salzwedel sind seit 2005 Träger der Organisation, die weitere ehrenamtliche Helfer sucht. Es ist aber nicht leicht, Menschen zu finden, die sich zum Notfallseelsorger ausbilden lassen wollen, weiß Olaf Sturm aus Berge, der seit zehn Jahren zum Team gehört. Das liege an der Aufgabe an sich, da es immer um Tod und Trauer gehe. Zudem müssten die Ehrenamtlichen Empathie für ihre Mitmenschen haben, um sich in sie und in die Situation hineinversetzen zu können. Auch die Notfallseelsorger selbst werden mit dem Erlebten nicht allein gelassen. In monatlichen Treffen in Salzwedel werden die Einsätze mit Unterstützung der Supervisorin Rosi Bahn besprochen.

Wer Interesse hat, sich als Notfallseelsorger ausbilden zu lassen – die Ausbildung dauert 60 Stunden, findet in Halle und meistens an den Wochenenden statt –, kann sich beim DRK in Salzwedel unter der Telefonnummer 03901/8610 melden. Das gilt auch für Menschen, die die ehrenamtliche Arbeit finanziell unterstützen möchten. Da auch Kindern betreut werden, haben die Notfallseelsorger beispielsweise kleine Helfer wie Trostteddys im Gepäck, die auch finanziert werden müssen.

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news-177 Wed, 14 Apr 2021 21:03:00 +0200 Neunsitzer zum DRK- Fahrzeug umgebaut https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/neunsitzer-zum-drk-fahrzeug-umgebaut.html Transporter kann mit finanzieller Unterstützung aus Klötze vielfältig eingesetzt wetden

Klötze - Mit Blaulicht auf demDach und Funkgeräten im Innenraum ist der große Transporter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) jetzt für künftige Einsätze ausgerüstet. Stationiert ist das Fahrzeug in Salzwedel, könnte aber auf Straßen in ganz Sachsen-Anhalt unterwegs sein. Es wird unter anderem für den Katastrophenschutz eingesetzt, wusste Michael Seeger von der DRK-Bereitschaft zu berichten, als er das Fahrzeug in Klötze kurz vorstellte. Der Umbau zum DRK-Mannschaftstransportwagen wurde durch eine Spende des Computergeschäftes Harlem aus der Purnitzstadt unterstützt, das 1400 Euro zur Verfügung stellte. Nun fand eine Übergabe
statt, bei der das große Auto, das Platz für neun Leute bietet, präsentiert wurde. Mitfahren könnte in Zukunft beispielsweise auch der Nachwuchs der großen Rettungsschwimmer-Gruppe, sagte Seeger. „Wenn wir wieder können, fahren wir mit den Kindern los“, blickte er voraus. Praktisch ist auch die neue Anhängerkupplung. So kann das große Boot der Lebensretter mit dem Transporter gezogen werden. Das Blaulicht mit Sondersignal  wurde gebraucht gekauft und auf das Dach gesetrzt. „Das verwenden wir nur, wenn Leib und Leben in Gefahr ist“, sagte Seeger. Ganz neu ist das Auto nicht, wie es hieß. Es sei schon gut zehn Jahre alt und löste nun ein Fahrzeug ab, das bereits 25 Jahre auf der Straße war. Sven Knoche, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Salzwedel, bedankte sich für die Spende bei Frank Harbich und Michael Lemke von Harlem. Es sei ihnen wichtig, etwas für den Nachwuchs zu tun, denn der werde für die Zukunft gebraucht und sei nicht immer leicht zu gewinnen, begründete Michael Lemke die Unterstützung seiner Firma. 

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news-178 Wed, 14 Apr 2021 08:49:00 +0200 Lebensretter nach 60 Stunden https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/lebensretter-nach-60-stunden-drk-salzwedel-begruesst-neun-neue-sanitaeter-in-seinen-reihen.html DRK Salzwedel begrüßt neun neue Sanitäter in seinen Reihen

Salzwedel: Nach zweimonatiger Ausbildungszeit konnte Michael Seeger, Ausbildungsleiter beim DRK Salzwedel, neun neuen Sanitätern zur bestandenen Abschlussprüfung gratulieren. Der Lehrgang für die Teilnehmer vom DRK und freiwilligen Feuerwehren aus dem Altmarkkreis Salzwedel hatte aufgrund eines durchdachten Hygienekonzeptes stattfinden können. Die Ausbildung dauerte insgesamt 60 Unterrichtsstunden. Dabei ging es um alle relevanten medizinischen, rechtlichen und fachlichen Themeninhalte, um unter anderem bei Großschadenslagen oder auch bei Absicherung von Veranstaltungen qualifiziert helfen zu können. Die Sanitätsausbildung beinhaltet neben dem theoretischen Teil intensive Übungseinheiten, um die Hilfsmaßnahmen jederzeit sicher anwenden zu können. "Kleinere und größere praktische Übungen rundeten die Fachausbildungen ab. Das gibt den Helfern die notwendige Handlungssicherheit im Einsatz", ergänzt Prüfer Andrè Lammek.

Die Sanitätsausbildung des DRK richtet sich nicht nur an Interessenten aus den Reihen der Feuerwehr, des technischen Hilfswerks (THW) oder anderer Hilfsorganisationen, sondern auch an Privatpersonen.

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news-176 Wed, 03 Mar 2021 09:58:00 +0100 Plötzlich ist alles anders - Spende für Team der Notfallseelsorge https://www.drk-salzwedel.de/aktuell/presse-service/meldung/https//wwwaz-onlinede/altmark/gardelegen/notfallseelsorger-betreuen-hinterbliebene-im-altmarkkreis-90225294html.html Die Notfallseelsorger im Altmarkkreis Salzwedel sind 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag einsatzbereit. Es gibt 14 ehrenamtliche Notfallseelsorger.


Ina Tschakyrow, AZ
Gardelegen – „Wir kommen in einer Situation, in der nichts mehr ist, wie es vorher war“, erzählt Olaf Sturm, „es geht immer um Sterben, um den Tod und Trauer“, sagt er. Olaf Sturm ist seit zehn Jahren Notfallseelsorger, einige Jahre davon in Nürnberg und nun im Altmarkkreis Salzwedel. Es gibt im Altmarkkreis 14 ehrenamtliche Notfallseelsorger, die 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag einsatzbereit sind. Das wird über einen Dienstplan geregelt, denn die Ehrenamtlichen sind in ihrer Freizeit Notfallseelsorger. Unter ihnen sind Außendienstmitarbeiter, Rettungssanitäter, Rentner, Pfarrer und sozial Engagierte, zählt Olaf Sturm auf. Sie sind zwischen 30 und 67 Jahre alt. Olaf Sturm hat als Notfallseelsorger angefangen, „weil kein Mensch es verdient hat, in solch einer Situation allein zu sein“. Die Notfallseelsorger sind für Angehörige nach einem Todesfall da.

Die Ehrenamtlichen werden über die Leitstelle informiert, von Notfallsanitätern, von der Polizei, von der Feuerwehr und auch von Mitarbeitern des Rettungsdienstes zu Einsätzen gerufen. Für die Angehörigen ist „von einer auf die nächste Sekunde nichts mehr so, wie es war“, erzählt Olaf Sturm. Als Notfallseelsorger wird er bei plötzlichen Kindstoden, bei Verkehrsunfällen, bei erfolglosen Reanimationen im häuslichen Bereich und bei Gewalteinwirkungen gerufen. Im vergangenen Jahr halfen die Notfallseelsorger auch bei der Evakuierung in Salzwedel, als eine Bombe entschärft wurde. Bei Todesfällen überbringt die Polizei die Todesnachricht, der Notfallseelsorger ist mehrere Stunden vor Ort, um für die Hinterbliebenen da zu sein. Die Familienangehörigen der Hinterbliebenen werden informiert, damit nach der Notfallseelsorge auch jemand da ist. „Wir bleiben so lange, bis jemand aus der Familie vor Ort ist“, erzählt Olaf Sturm. Die Notfallseelsorger vermitteln auch an andere Stellen weiter, zum Beispiel an Vereine, die sich mit Trauerarbeit befassen. Manchmal sind auch kleine Kinder unter den Hinterbliebenen. Für sie gibt es kleine Teddys oder Malbücher. Wenn ein Kind malt, lasse sich dessen psychischer Zustand einschätzen, so Olaf Sturm. Monatlich finden Treffen der Notfallseelsorger statt, sogenannte Supervisionen. Dabei werden unter den Ehrenamtlichen intern die Einsätze besprochen, um einen Abschluss für sie zu bekommen.

Hinterbliebene sind dankbar

Die Notfallseelsorge ist ein freiwilliges Angebot. Die Hinterbliebenen sind „sehr dankbar dafür, dass es uns gibt“, sagt Olaf Sturm, aber nur wenn auch die Struktur funktioniere. „Wir suchen noch Nachwuchs“. Es sei aber nicht leicht, Menschen zu finden, die sich zum Notfallseelsorger ausbilden lassen wollen. Das liege an der Aufgabe an sich, da es um Tod und Trauer gehe. Zudem müssen die Ehrenamtlichen Empathie für ihre Mitmenschen haben, um sich in sie und die Situation hineinversetzen zu können. Wer Interesse hat, sich als Notfallseelsorger ausbilden zu lassen – die Ausbildung dauert 60 Stunden, findet in Halle und meistens an den Wochenenden statt –, kann sich beim Deutschen Roten Kreuz in Salzwedel unter der Telefonnummer (0 39 01) 86 10 melden, so Olaf Sturm. Träger für die Notfallseelsorge im Altmarkkreis Salzwedel sind das Deutsche Rote Kreuz, der Altmarkkreis Salzwedel und der Kirchenkreis Salzwedel.

2019 gab es 32 Einsätze für die Notfallseelsorger, im vergangenen Jahr etwa 40. Insgesamt gebe es eine Steigerung, weil die Notfallseelsorge präsenter wird. Wie zum Beispiel bei den jüngeren Polizisten, die sich bereits in ihrer Ausbildung mit dem Thema Notfallseelsorge beschäftigen, erklärt Olaf Sturm.

Spende für Einsatzjacken

Gestern erhielt die Notfallseelsorge von Maik Ruchotzki, seit 2010 Leiter der Reutter-Apotheke in Gardelegen, eine Spende in Höhe von 1000 Euro. Von dem Geld sollen unter anderem Jacken für die Einsätze der Notfallseelsorger finanziert werden. Die Arbeit der Ehrenamtlichen sei wichtig, deswegen muss entsprechendes Kapital zur Verfügung stehen, sagte Maik Ruchotzki. Es gebe selten öffentliche Anerkennung für die Arbeit der Notfallseelsorger. „Sie haben viel Mut“, so der Apothekenleiter weiter, der schon mehrfach für die Notfallseelsorge gespendet hat. Wer die Ehrenamtlichen unterstützen möchte, erhält Informationen über die Internetseite des Deutschen Roten Kreuzes.

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